Operation, Controlling & Asset Management

Konzeption, Planung, Berechnung von Hotel- und Tourismusprojekten, Begleitung in allen Projektphasen von der Idee bis zur Realisierung

Langfristiger Erfolg in Hotellerie, Gastronomie und Tourismus erfordert mehr als nur ein gutes Produkt. Entscheidend sind klare operative Strukturen, transparente Kennzahlen und eine konsequente Steuerung aller relevanten Prozesse. Operation, Controlling und Asset Management bilden dafür die strategische Basis.

Ziel ist es durch Optimierung der Abläufe, Einführung effizienter Reporting- und Monitoring-Systeme sowie vorausschauende Planung die Performance des Betriebs systematisch zu steigern. Dazu zählen auch Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Machbarkeitsstudien (Feasibility Studies), die vor Investitionen Klarheit über Marktchancen, Rentabilität und Risiken schaffen.

Mein Leistungsportfolio reicht von detaillierten Betriebsanalysen und Qualitätsmanagement über gezielte Personalplanung bis hin zur Budgetierung und Wirtschaftlichkeitsprüfung. Für Eigentümer, Betreiber und Investoren bedeutet dies maximale Transparenz, fundierte Entscheidungsgrundlagen und die Gewissheit, dass die Immobilie und der Betrieb optimal geführt, erhalten und weiterentwickelt werden.

Betriebsanalyse (Kennzahlen-Analyse, Benchmarking)

Zahlen verstehen und Potenziale nutzen
Eine präzise Betriebsanalyse macht sichtbar, wie ein touristischer Betrieb wirtschaftlich aufgestellt ist, und zeigt, wo Erträge gesteigert, Kosten gesenkt und Prozesse optimiert werden können. Sie basiert auf vorhandenem Zahlenmaterial wie Management-Reports, Saldenlisten, Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und weiteren abteilungsspezifischen Zahlenmaterial. Ziel ist, aus diesen Daten die entscheidenden Kennzahlen abzuleiten und in einen aussagekräftigen Kontext zu setzen.

Umsatzanalyse – Ertragspotenziale erkennen
Die Umsatzanalyse betrachtet detailliert, welche Geschäftsbereiche welchen Anteil zum Gesamtertrag beitragen. In der Hotellerie sind das typischerweise Logis, Gastronomie, Veranstaltungen und Zusatzleistungen. Aus den Erlösen werden wichtige Kennzahlen ermittelt, darunter die Auslastung (Verhältnis verkaufter zu verfügbarer Einheiten), der durchschnittliche Zimmerpreis ADR (Average Daily Rate), der Ertrag pro verfügbarem Zimmer RevPAR (Revenue per Available Room), der Gesamtertrag pro verfügbarem Zimmer TRevPAR (Total Revenue per Available Room) sowie der durchschnittliche Umsatz pro Gast. Diese Werte werden nach Saisonen, Märkten, Zielgruppen und Vertriebskanälen differenziert betrachtet, um saisonale Muster, Nachfragepotenziale und Ertragschancen zu erkennen.

Kostenanalyse – Effizienzpotenziale ausschöpfen
Die Kostenanalyse bewertet die Ausgabenseite des Betriebs. Neben der Aufschlüsselung nach Kostenarten wie Wareneinsatz, Personal, Energie, Marketing, Instandhaltung und Verwaltung werden auch Kennzahlen wie die Personalkostenquote, die Wareneinsatzquote, die Kosten pro belegter Einheit sowie ergebnisorientierte Größen wie der Gross Operating Profit (GOP) und das EBITDA analysiert. Ziel dieser Analyse ist, Bereiche mit überproportionalen Kosten im Verhältnis zur Leistung zu identifizieren und konkrete Maßnahmen für Effizienzsteigerungen abzuleiten.

Kennzahlen zu Liquidität und Verschuldung
Neben den Ertrags- und Kostenkennzahlen ist die finanzielle Beweglichkeit des Betriebs entscheidend. Hier geben Werte wie der Cashflow, die Liquiditätsquote (Verhältnis flüssiger Mittel zu kurzfristigen Verbindlichkeiten) sowie der Verschuldungsgrad (Verhältnis von Fremd- zu Eigenkapital) Aufschluss darüber, wie gut der Betrieb seine laufenden Verpflichtungen decken, Investitionen aus eigener Kraft finanzieren und auf kurzfristige Marktveränderungen reagieren kann. Diese Kennzahlen stellen eine Auswahl gängiger Messgrößen dar. Je nach Betriebsart, Marktumfeld und Zielsetzung können zusätzliche Werte in die Analyse einbezogen werden, um ein vollständiges Bild der wirtschaftlichen Lage zu erhalten.

“You can’t manage what you can’t measure,” – Peter Drucker

Erst durch den Vergleich mit eigenen Vorjahreswerten (intern) oder mit vergleichbaren Betrieben (extern) lässt sich die Aussagekraft der Kennzahlen voll entfalten. Benchmarking hilft, die Marktposition realistisch einzuschätzen, Stärken gezielt auszubauen und Schwachstellen systematisch anzugehen.

Praxisnutzen einer Betriebsanalyse

  • Klare Übersicht über Ertrags- und Kostenstruktur
  • Aufdeckung ungenutzter Potenziale
  • Grundlage für Budget- und Investitionsentscheidungen
  • Frühwarnsystem für Liquiditätsengpässe
  • Basis für strategische Zielsetzungen

Eine professionell durchgeführte Betriebsanalyse liefert nicht nur eine Momentaufnahme, sondern zeigt Zusammenhänge und Ursachen. Sie ermöglicht es, gezielt an Stellschrauben zu drehen, um die Ertragskraft zu steigern, Kostenstrukturen zu optimieren und die gewünschten wirtschaftlichen Resultate langfristig zu sichern.

Qualitätsmanagement und Gästebefragung

Qualität sichern – Gästezufriedenheit gezielt steigern
Ein wirksames Qualitätsmanagement sorgt dafür, dass Servicequalität nicht dem Zufall überlassen wird. In Hotels, Gastronomie und touristischen Betrieben bedeutet das, alle Abläufe – vom ersten Gästekontakt bis zur Abreise – durch klare Standards und Procedures (Standard Operating Procedures – SOPs) abzusichern, im Team zu verankern und regelmäßig zu überprüfen.

Qualitätsmanagement im Betrieb umsetzen
Der Grundstein sind schriftlich fixierte Standards für Kernprozesse wie Check-in, Service, Gastronomie, Beschwerdemanagement oder andere operative Abläufe. Diese Standards definieren, wie Leistungen erbracht werden, welche Qualitätskriterien gelten, wer verantwortlich ist und wie kontrolliert wird. Schulungen und praxisorientierte Trainings sorgen dafür, dass das gesamte Team nicht nur die Abläufe kennt, sondern auch versteht, warum diese für Gästezufriedenheit und wirtschaftlichen Erfolg entscheidend sind.

Gästebefragung und Online-Bewertungen als Qualitätsmotor
Ein modernes Qualitätsmanagement basiert nicht nur auf internen Vorgaben, sondern ebenso auf externem Feedback. Gäste geben heute den größten Teil ihrer Rückmeldungen online ab, sei es über Bewertungsplattformen wie Google, Booking oder Tripadvisor oder über digitale Gästebefragungen nach dem Aufenthalt.

Der entscheidende Schritt ist die strukturierte Auswertung dieser Daten. Mit geeigneten Analyse-Tools können Ergebnisse aus verschiedenen Quellen gebündelt und zu einem Gesamtscore verdichtet werden. Systeme wie TrustYou oder ReviewPro fassen hunderte Einzelbewertungen in einer leicht interpretierbaren Kennzahl zusammen, erkennen wiederkehrende Themen und filtern Stärken sowie Schwachstellen heraus. Dies spart Zeit, erhöht die Aussagekraft und liefert eine klare Prioritätenliste für Verbesserungsmaßnahmen.

Best Practices im Qualitätsmanagement

  • Standards und Prozesse schriftlich festhalten und regelmäßig aktualisieren
  • Gästefeedback aus mehreren Quellen systematisch erfassen, bündeln und auswerten
  • Ergebnisse auswerten und zu Gesamtscore verdichten
  • Verbesserungsmaßnahmen planen
  • Schulung und Umsetzung der Maßnahmen
  • Wirkung kontrollieren und Standards bei Bedarf anpassen

„Customers don’t expect you to be perfect. They expect you to fix things when they go wrong.“ – Don Porter

Durch diese konsequente Verbindung von internem Qualitätsmanagement und externer Gästebewertung entsteht ein geschlossener Verbesserungsprozess. Er sorgt nicht nur für höhere Gästezufriedenheit und bessere Online-Reputation, sondern wirkt sich direkt positiv auf Kennzahlen wie Auslastung, Durchschnittsrate und Wiederbuchungsquote aus.

BestPractices Qualitätsmanagement in Hotellerie und Tourismus

Customer Experience Management & Customer Journey

Gästeerwartungen übertreffen – positive Emotionen schaffen und Loyalität stärken
Ein herausragendes Kundenerlebnis entsteht, wenn Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen werden. Positive Emotionen an jedem Kontaktpunkt wirken langfristig auf Bindung, Weiterempfehlung und Wiederbuchungsbereitschaft. Im Tourismus bedeutet Customer Experience Management (CEM), die gesamte Gästeerfahrung bewusst zu gestalten – vom ersten Moment der Inspiration bis zur Betreuung nach dem Aufenthalt.

Inspiration
Der Reiseentscheidungsprozess beginnt oft mit einem Impuls, wie ein stimmungsvolles Foto, eine persönliche Empfehlung oder eine inspirierende Geschichte in den sozialen Medien. In dieser Phase zählen Emotion und Authentizität. Professionelle Bilder, Storytelling und klare Botschaften vermitteln nicht nur das Angebot, sondern auch das Lebensgefühl, das Gäste vor Ort erwartet. Ziel ist es, Neugier zu wecken und ein emotionales Verlangen zu erzeugen, mehr zu erfahren.

Information & Planung
Sobald Interesse geweckt ist, suchen Gäste gezielt nach verlässlichen Informationen wie Lage, Ausstattung, Verfügbarkeit, Preise, Bewertungen, Aktivitäten und Events in der Umgebung. Die Website ist hier das wichtigste Anlaufstelle und muss mobiloptimiert, aktuell und suchmaschinenfreundlich sein. Klare Navigation, vollständige Inhalte, inspirierende Bildsprache und transparente Preisangaben sind entscheidend. Auch die Präsenz in relevanten Online-Kanälen und Destinations-Plattformen ist wichtig, um in allen Suchphasen sichtbar zu sein.

Buchung
In der Buchungsphase zählen Vertrauen, Einfachheit und Flexibilität. Ein reibungsloser Buchungsprozess mit klaren Preisen, Echtzeit-Verfügbarkeiten und sicheren Zahlungsmethoden reduziert Abbruchraten. Gästebewertungen, Zertifikate und Nachhaltigkeitssiegel wirken vertrauensbildend. Die Kommunikation von Direktbuchungsvorteilen – wie bessere Preise, Upgrades oder Zusatzleistungen – hilft, die Abhängigkeit von OTA-Provisionen zu verringern.

Aufenthalt
Der Aufenthalt beginnt schon vor der Anreise. Eine gezielte Pre-Arrival-Kommunikation einige Tage davor – per E-Mail oder App – steigert Vorfreude und Orientierung. Gäste erhalten Hinweise zu Anreise, Check-in, Parkmöglichkeiten, gebuchten Leistungen und Tipps zu Aktivitäten. Bei der Ankunft soll der Gast alle relevanten Informationen sofort in kompakter Form erhalten, persönlich, digital oder beides kombiniert. Dazu zählen Servicezeiten, Gastronomieangebote, Wellness- und Freizeitmöglichkeiten, Events sowie Empfehlungen für die aktuelle Aufenthaltsdauer. So kann das Gasterlebnis unmittelbar starten. Während des Aufenthalts geht es darum, Erwartungen zu bestätigen oder zu übertreffen. Wichtige Erfolgsfaktoren sind ein schneller, freundlicher Check-in, gepflegte Einrichtungen, reibungslose Serviceprozesse, flexible Reaktionen auf Sonderwünsche und kleine Extras, die positiv überraschen.

Nachbetreuung & Loyalität
Nach dem Aufenthalt ist der Gästekontakt noch nicht beendet. Eine zeitnahe, personalisierte Follow-Up-Kommunikation festigt die Beziehung und fördert Folgeaufenthalte, wie etwa:

  • Dankesnachricht per E-Mail
  • Automatisierte oder personalisierte Gästebefragung
  • Gezielte Angebote auf Basis der bisherigen Aufenthalte
  • Pflege der Beziehung über Social Media, Newsletter oder Treueprogramme

Technologie als Unterstützung
Digitale Systeme wie CRM-Software (Customer Relationship Management) bündeln Gästedaten aus allen Kanälen und ermöglichen personalisierte Kommunikation. Moderne Tools analysieren Interaktionen in Echtzeit, erkennen Muster und leiten daraus Optimierungspotenziale ab. Damit lassen sich Prozesse effizienter gestalten, Serviceangebote individuell anpassen und Erlebnisse gezielt verbessern – auf Basis belastbarer Daten statt Annahmen.

Erfolgsfaktoren für ein starkes Gästeerlebnis

  • Klare Visualisierung aller Phasen der Customer Journey
  • Konsistente Botschaften über alle Kanäle hinweg
  • Kombination aus digitalem Komfort und persönlicher Betreuung
  • Systematische Erfassung und Auswertung von Gästedaten
  • Schnelle Reaktion auf Feedback und Trends

„Creating exceptional customer experiences isn’t a competitive advantage anymore; it’s a fundamental necessity.“ – Sarah Lee

Durch ein bewusst gestaltetes Gästeerlebnis, unterstützt durch klare Prozesse, gezielte Kommunikation und technologisches Monitoring, kann ein Betrieb nicht nur die Kundenzufriedenheit steigern, sondern messbar Profitabilität und Effizienz verbessern. Dies führt zu nachhaltigem wirtschaftlichem Erfolg und spiegelt genau jene Werte wider, die im professionellen Tourismusmanagement entscheidend sind.

Customer-Journey Inspiration - Information & Planung - Buchung - Aufenthalt - Nachbetreuung

Standards & Procedures – Qualität messbar machen und sichern

Klare Vorgaben für gleichbleibend hohe Servicequalität
Standards und Procedures (Standard Operating Procedures – SOPs) sind das Fundament für ein konsistentes Qualitätsniveau im Betrieb. Sie legen verbindlich fest, wie zentrale Abläufe durchgeführt werden, welche Qualitätskriterien gelten und wer für deren Einhaltung verantwortlich ist. Besonders in Hotels, Gastronomie und touristischen Einrichtungen schaffen sie Verlässlichkeit für Gäste und sichern eine gleichbleibende Servicequalität.

Von der Definition zur gelebten Praxis
Ein effektives SOP-System beginnt mit der systematischen Erfassung aller Kernprozesse. Diese reichen je nach Betrieb von der Anreiseorganisation über den Check-in-Prozess, Housekeeping-Standards, Gastronomieservice, Veranstaltungsmanagement bis hin zum Beschwerdehandling. Für jeden Prozess werden folgende Punkte definiert:

  • Schritt-für-Schritt-Ablaufbeschreibung
  • Verantwortlichkeiten und Vertretungsregelungen
  • Qualitätsstandards und Messkriterien
  • erforderliche Ressourcen, Materialien und Checklisten

Die Ausarbeitung erfolgt idealerweise gemeinsam mit den Mitarbeitern, die die Prozesse täglich umsetzen. So wird sichergestellt, dass die Standards praxisnah und realistisch sind, und dass das Team die Vorgaben auch aktiv mitträgt.

Standards sind ein zentrales Instrument des Qualitätsmanagements und wirken direkt auf die Customer Journey. Sie stellen sicher, dass das gewünschte Gästeerlebnis an allen Kontaktpunkten zuverlässig umgesetzt wird – von Buchung über den Service vor Ort bis hin zur Nachbetreuung. Jeder definierte Prozess sollte darauf ausgerichtet sein, Gästeerwartungen zu übertreffen und eine einheitliche Servicequalität zu gewährleisten.

Schulung als Schlüsselfaktor
Selbst die besten Standards bleiben wirkungslos, wenn sie nicht trainiert werden. Deshalb sind Schulungen ein fester Bestandteil erfolgreicher SOP-Umsetzung. Diese kombinieren Theorie, praktische Übungen und Feedbackschleifen. Neue Mitarbeiter erhalten eine strukturierte Einarbeitung, bestehende Teams profitieren von regelmäßigen Auffrischungstrainings. Schulungskonzepte sollten auch Soft Skills berücksichtigen, etwa den Umgang mit Beschwerden oder interkulturelle Kommunikation.

Kontrolle und Weiterentwicklung
Standards sind dynamische Instrumente, die sich veränderten Gästeerwartungen, Marktbedingungen und betrieblichen Gegebenheiten anpassen müssen. Regelmäßige Überprüfungen – etwa durch interne Audits, Mystery Checks oder Feedbackanalysen – zeigen, ob die Vorgaben eingehalten werden. Erkenntnisse aus Gästebewertungen, Social Media Monitoring oder Mitarbeiterbefragungen helfen die Prozesse zu optimieren.

Best Practices für Standards & Procedures

  • Prozesse klar dokumentieren, mit prägnanten Texten und unterstützenden Visualisierungen
  • Verantwortlichkeiten eindeutig zuweisen
  • Schulungen verpflichtend einplanen und dokumentieren
  • Regelmäßige Kontrolle durch Audits oder Mystery Guests
  • Feedback aus Gästebewertungen und Teammeetings aktiv einfließen lassen

Ein klar dokumentiertes und im Betrieb gelebtes SOP-System sorgt nicht nur für gleichbleibende Qualität, sondern auch für Effizienzsteigerung, geringere Fehlerquoten und höhere Gästezufriedenheit. Es erleichtert die Einarbeitung neuer Mitarbeiter, stellt konsistente Abläufe sicher und schafft die Grundlage für gezieltes Qualitätsmanagement. Betriebe, die ihre Standards regelmäßig überprüfen und aktiv weiterentwickeln, sind besser in der Lage, sich an veränderte Marktbedingungen und Gästeerwartungen anzupassen, und damit langfristig erfolgreich zu bleiben.

Management-Informations-System (MIS)

Daten als Grundlage für Entscheidungen nutzen – Transparenz und Steuerung für Hotellerie und Tourismus
Ein Management-Informations-System (MIS) ist ein zentrales Werkzeug, um die wichtigsten betrieblichen Kennzahlen strukturiert zu erfassen, zu analysieren und verständlich darzustellen. Es liefert die Grundlage für fundierte Entscheidungen – vom operativen Tagesgeschäft bis zur strategischen Planung. Für Hotels und touristische Leistungsträger bedeutet dies, jederzeit einen klaren Überblick über Auslastung, Umsatz, Kosten und Gästefeedback zu haben.

Funktion und Nutzen eines MIS
Ein gut aufgebautes MIS sammelt Daten aus verschiedenen Quellen wie Reservierungssystem, Controlling, Gästebewertungsportale oder Personalverwaltung – und bereitet diese so auf, dass sie für das Management leicht lesbar sind. Neben den klassischen Finanzkennzahlen werden auch operative Leistungsindikatoren wie Auslastung, ADR, RevPAR, F&B-Umsatz pro Gast, Personalkostenquote oder Gästezufriedenheitswerte integriert. Für den touristischen Alltag ist entscheidend, dass ein MIS nicht nur Zahlen liefert, sondern konkrete Handlungsimpulse gibt. So kann beispielsweise ein plötzlicher Rückgang der Auslastung in einer bestimmten Saison frühzeitig erkannt werden, um mit gezielten Marketingmaßnahmen gegenzusteuern. Auch Preisstrategien lassen sich anhand aktueller Buchungstrends laufend optimieren.

Moderne MIS-Lösungen bieten Schnittstellen zu gängigen Hotelsoftware-Systemen (PMS, POS, Buchhaltung, CRM) und ermöglichen so eine weitgehend automatische Datenerfassung. Dashboards visualisieren die Ergebnisse in Echtzeit und machen Entwicklungen auf einen Blick erkennbar. Cloudbasierte Systeme bieten zudem den Vorteil, dass Kennzahlen ortsunabhängig eingesehen werden können.

Vorteile eines funktionierenden MIS im Tourismus

  • Übersicht über alle relevanten Kennzahlen in Echtzeit
  • Früherkennung von Trends und Abweichungen
  • Grundlage für datenbasierte Entscheidungen
  • Effizienzsteigerung durch Automatisierung
  • Transparente Kommunikation im Management-Team

„Without data, you’re just another person with an opinion“ – W. Edwards Deming

Ein gut strukturiertes Management-Informations-System schafft Transparenz, fördert eine proaktive Unternehmensführung und ermöglicht es, Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Betriebe, die ihre Entscheidungen konsequent auf aktuellen Daten aufbauen, können schneller reagieren, gezielter investieren und langfristig profitabler arbeiten.

Individuelle und effiziente Tools in MS Excel

Maßgeschneiderte Lösungen für Ihren Betrieb für praxisorientierte Auswertungen und Planung
Nicht jeder Betrieb benötigt komplexe, kostspielige Softwarelösungen. Oft reicht ein gut durchdachtes, individuell entwickeltes Excel-Tool, um zentrale Auswertungen, Planungen und Prognosen präzise durchzuführen. Der entscheidende Vorteil liegt in der Anpassung: Jedes Tool wird von mir als Berater gezielt auf die spezifischen Strukturen, Kennzahlen und Ziele des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten – und ist sofort einsatzbereit.

Funktionen und Einsatzbereiche – Individuelle Excel-Tools können vielfältige Aufgaben abdecken

  • Umsatz- und Kostenanalysen mit automatischen Kennzahlenberechnungen
  • Budgetplanung und Forecasts
  • Soll-Ist-Vergleiche für einzelne Abteilungen oder den Gesamtbetrieb
  • Auslastungs- und Preisentwicklung im Zeitverlauf
  • Personaleinsatzplanung auf Basis von Auslastungsprognosen – Investitionsrechnungen und Wirtschaftlichkeitsanalysen

Ein maßgeschneidertes Excel-Tool bietet volle Transparenz über die Berechnungslogik und vermeidet Abhängigkeiten von teuren, starren Softwarelösungen. Es lässt sich jederzeit an geänderte Rahmenbedingungen oder neue Strategien anpassen und ist sofort verfügbar, ohne lange Implementierungszeiten.

„The simpler you can make things, the better it works.“ – Gordon Bell

Maßgeschneiderte Excel-Tools bieten die perfekte Balance zwischen Funktionalität, Flexibilität und Kostenkontrolle. Sie ermöglichen es, genau die Informationen zu erheben und auszuwerten, die für den Betrieb relevant sind, um Entscheidungen schneller treffen, Prozesse effizienter gestalten und wirtschaftliche Ziele gezielt verfolgen zu können.

Employer Branding – als attraktiver Arbeitgeber im Tourismus positionieren

Mitarbeitergewinnung und -bindung als strategischer Erfolgsfaktor
Im Tourismus entscheidet nicht nur das Produkt über den Erfolg, sondern auch das Team, das dieses Produkt erlebbar macht. Employer Branding – die gezielte Positionierung als attraktiver Arbeitgeber – hilft, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, zu halten und langfristig an den Betrieb zu binden, was bei dem zunehmenden Fachkräftemangel im Tourismus besonders wichtig ist.

Ein starkes Arbeitgeberimage wirkt nach innen und außen. Intern steigert es Motivation, Identifikation und Loyalität, extern erhöht es die Attraktivität für Bewerber. Mitarbeiter, die stolz auf ihren Betrieb sind, werden zu glaubwürdigen Markenbotschaftern – sowohl gegenüber Gästen als auch potenziellen neuen Kollegen.

Best Practices einer erfolgreichen Arbeitgebermarke
Die Entwicklung einer Arbeitgebermarke beginnt mit einer klaren Analyse der eigenen Stärken als Arbeitgeber. Dazu gehören Arbeitsbedingungen, Entwicklungsmöglichkeiten, Unternehmenskultur und besondere Benefits. Darauf aufbauend wird ein klares Leistungsversprechen („Employer Value Proposition“) formuliert, das authentisch ist und die Realität im Betrieb widerspiegelt und effizient kommunizier wird.

  • Sichtbarkeit in relevanten Jobportalen und Karrierenetzwerken
  • Gezielte Ansprache in sozialen Medien mit Einblicken in den Arbeitsalltag
  • Angebote zur Aus- und Weiterbildung
  • Flexible Arbeitszeitmodelle, wo es der Betrieb erlaubt
  • Maßnahmen zur Förderung von Teamgeist und Mitarbeiterzufriedenheit

Mehr Infos dazu auch in meinem Artikel „Employer-Branding

Employer Branding darf nicht isoliert betrachtet werden, sondern ist Teil der gesamten Unternehmensstrategie. Es steht in engem Zusammenhang mit Link Personalplanung, Servicequalität und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit. Ein glaubwürdiges Employer Branding lebt von Konsistenz, das heißt das nach außen kommunizierte Bild muss der gelebten Realität entsprechen.

Erfolgsfaktoren im Employer Branding

  • Einbindung bestehender Mitarbeiter in die Entwicklung der Arbeitgebermarke
  • Klare Kommunikation der Vorteile und Besonderheiten des Betriebs
  • Kontinuierliche Pflege und Anpassung an neue Erwartungen der Arbeitswelt

„Take care of your employees and they will take care of your business.“ – Richard Branson

Ein professionell aufgebautes Employer Branding verbessert nicht nur die Chancen, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, sondern auch die langfristige Mitarbeiterbindung. Das Ergebnis sind stabilere Teams, geringere Fluktuation und eine gestärkte Servicequalität – ein Wettbewerbsvorteil, der sich direkt auf Gästezufriedenheit und wirtschaftlichen Erfolg auswirkt.

Personalplanung & Training

Teams optimal aufstellen und weiterentwickeln – Strategische Personalarbeit für nachhaltigen Betriebserfolg
In der Tourismusbranche ist das Personalmanagement einer der entscheidenden Faktoren für Qualität und Wirtschaftlichkeit. Eine vorausschauende Personalplanung stellt sicher, dass zu jeder Zeit ausreichend qualifizierte Mitarbeiter verfügbar sind. In Verbindung mit gezielten Trainingsprogrammen steigert dies die Servicequalität, optimiert Abläufe und erhöht die Mitarbeiterbindung.

Personalplanung geht weit über das Erstellen von Dienstplänen hinaus. Sie beginnt mit einer Bedarfsanalyse, die saisonale Schwankungen, Auslastungsprognosen und strategische Unternehmensziele berücksichtigt. Wesentliche Schritte sind die Definition benötigter Stellenprofile, die Analyse der aktuellen Teamstruktur, der Abgleich von Soll- und Ist-Bestand sowie die Integration in langfristige Strategien wie Employer Branding oder Unternehmensplanung. Als externer Berater unterstütze ich Betriebe bei der Erstellung effizienter Personalplanung, die sowohl aktuelle als auch zukünftige Anforderungen abdeckt.

Weiterbildung ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein fortlaufender Bestandteil erfolgreicher Betriebsführung. Trainingskonzepte umfassen sowohl fachliche Inhalte (z. B. Arbeitsabläufe, Produktwissen, Systemnutzung) als auch Soft Skills wie Beschwerdemanagement oder interkulturelle Kommunikation. Ein wirksames Programm folgt einem klaren Ablauf: Bedarfsermittlung → Trainingskonzept → Umsetzung → Erfolgskontrolle → laufende Anpassung. In der Praxis bewährt sich eine Kombination aus Einarbeitungsplänen für neue Mitarbeiter, On-the-Job-Trainings, kompakten Workshops und E-Learning-Angeboten.

Best Practices für Personalplanung & Training

  • Personalbedarf auf Basis realistischer Auslastungsprognosen planen
  • Einarbeitungspläne standardisieren und dokumentieren
  • Trainings regelmäßig und bedarfsorientiert durchführen
  • Schulungsergebnisse messen und bei Bedarf anpassen
  • Schnittstellen zu Qualitätsmanagement und Serviceprozessen berücksichtigen

„An investment in knowledge pays the best interest.“ – Benjamin Franklin

Eine durchdachte Personalplanung in Verbindung mit kontinuierlichem Training sorgt für motivierte, leistungsfähige Teams, stabile Abläufe und eine hohe Servicequalität. Die Investition in Qualifikation und Kompetenzentwicklung wirkt sich unmittelbar auf Gästezufriedenheit, wirtschaftliche Ergebnisse und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit aus.

Kostencheck und Optimierungsmöglichkeiten

Wirtschaftlichkeit gezielt steigern – Transparenz in den Ausgaben und gezielte Kostensenkung ohne Qualitätsverlust
Ein systematischer Kostencheck zeigt, wo ein Betrieb wirtschaftlich gut aufgestellt ist und wo Einsparpotenziale liegen. Dabei geht es nicht um pauschales Kürzen, sondern um intelligente Optimierungen, die Effizienz steigern, den Ertrag verbessern und die Gästezufriedenheit erhalten oder sogar erhöhen.

Am Beginn steht eine detaillierte Durchsicht aller Kostenarten – von Wareneinsatz und Personalkosten über Energieverbrauch bis hin zu Marketing- und Vertriebsausgaben. Ziel ist es, ein vollständiges Bild zu erhalten, wie sich die Kosten zusammensetzen und welche Positionen den größten Einfluss auf das Betriebsergebnis haben. Ergänzend wird geprüft, wie sich diese Kosten im Vergleich zu branchentypischen Kennzahlen entwickeln.

Typische Ansatzpunkte im Tourismus um Optimierungspotenziale zu identifizieren, sind effizientere Personaleinsatzplanung, bessere Einkaufs-Konditionen, Reduktion von Energie- und Wasserverbrauch, Optimierung des Wareneinsatzes in Küche und Service oder die gezieltere Ausrichtung von Marketingbudgets. Auch der Einsatz moderner Technologien, wie etwa im Energiemanagement oder in der Automatisierung wiederkehrender Prozesse, kann Kosten langfristig reduzieren.

Die Erfahrung zeigt, dass selbst gut geführte Betriebe oft versteckte Kostentreiber übersehen. Durch externe Beratung lassen sich diese identifizieren und leicht beheben. Das kann bedeuten, Lieferverträge neu zu verhandeln, Menükarten so zu optimieren, damit Wareneinsatz und Gästewünsche besser ausbalanciert sind, oder Abläufe zu straffen, um das Personal gezielter einzusetzen.

Als Begleiter unterstütze ich Betriebe nicht nur bei der Analyse, sondern auch bei der praktischen Umsetzung der Optimierungen. Ziel ist es, Verbesserungen nachhaltig zu verankern, sodass Einsparungen nicht nur kurzfristig wirken, sondern langfristig Bestand haben.

Best Practices im Kostenmanagement

  • Kostenstruktur mindestens einmal jährlich vollständig überprüfen
  • Große Kostenblöcke gezielt analysieren und priorisieren
  • Kennzahlenvergleich mit Branchendurchschnitt zur Orientierung nutzen
  • Maßnahmenplan ausarbeiten
  • Kosteneinsparungen umsetzten
  • Erfolge dokumentieren und Auswirkungen monitoren

„Beware of little expenses; a small leak will sink a great ship.“ – Benjamin Franklin

Ein gezielter Kostencheck mit anschließender Optimierung führt nicht nur zu einer besseren Rentabilität, sondern stärkt auch die Wettbewerbsfähigkeit. Wer seine Kosten kennt, steuert bewusster, kann schneller reagieren und schafft sich Spielraum für Investitionen in Qualität und Innovation.

Budgetierung inkl. Soll-Ist-Vergleich und Forecasts

Präzise Planung für maximale Steuerung – Finanzielle Ziele realistisch setzen und flexibel anpassen
Eine fundierte Budgetierung ist das Rückgrat jeder erfolgreichen Unternehmenssteuerung im Tourismus. Sie legt fest, welche Umsätze und Kosten in einem bestimmten Zeitraum erwartet werden, und bietet damit eine verlässliche Grundlage für Investitionen, Personalplanung und Marketingaktivitäten.

Das Erlösbudget umfasst sämtliche geplanten Einnahmen, differenziert nach Geschäftsfeldern, Vertriebskanälen oder Zielgruppen. Eine detaillierte Planung z.B. mit Umsätzen pro Tag statt pro Monat, erhöht die Genauigkeit und macht kurzfristige Abweichungen schneller sichtbar. Das Kostenbudget bildet alle erwarteten Ausgaben ab, gegliedert nach Kostenarten wie Personal, Wareneinsatz, Energie, Instandhaltung, Marketing oder Verwaltung. Auch hier gilt das Gesetz der kleinen Zahl: Je detaillierter die Planungseinheiten, desto geringer das Risiko großer Planabweichungen in der Gesamtsumme.

Der Soll-Ist-Vergleich zeigt, ob sich der Betrieb im geplanten Rahmen bewegt. Er stellt die tatsächlichen Ergebnisse den Budgetwerten gegenüber und macht Abweichungen transparent. Entscheidend ist, diesen Abgleich nicht nur jährlich oder quartalsweise, sondern mindestens monatlich, in dynamischen Märkten sogar wöchentlich durchzuführen.

Forecasts sind laufend aktualisierte Prognosen, die auf aktuellen Buchungsständen, Umsatzentwicklungen und Kostenverläufen basieren. Sie ergänzen das ursprüngliche Budget und helfen, Marketing- oder Vertriebsmaßnahmen sowie Kostensteuerung zeitnah anzupassen. Besonders im Tourismus, wo Nachfrage und Auslastung oft stark schwanken, sind Forecasts ein zentrales Steuerungsinstrument.

Best Practices für Budgetierung und Forecasts

  • Erlös- und Kostenbudgets separat und detailliert planen
  • Kleine Zeiteinheiten (Tage, Wochen) statt nur Monats- oder Jahreswerte
  • Historische Daten mit aktuellen Marktinformationen kombinieren
  • Soll-Ist-Vergleich mindestens monatlich durchführen
  • Forecasts laufend aktualisieren und Maßnahmen ableiten

„He who fails to plan is planning to fail” – Winston Churchill

Eine klare Trennung von Erlös- und Kostenbudgets, kombiniert mit monatlichen Soll-Ist-Vergleichen und laufenden Forecasts, schafft maximale Transparenz. Wer granular plant und regelmäßig nachsteuert, minimiert Risiken, erkennt Chancen schneller und kann Ressourcen effizient einsetzen.

Interessensvertretung von Eigentümern und Investoren

Ganzheitliches Asset Management für nachhaltige Werterhaltung
Bei touristischen Immobilien wie Hotels, Resorts oder Serviced Apartments ist die Verbindung von wirtschaftlicher Performance und langfristigem Werterhalt entscheidend. Als Berater agiere ich als Schnittstelle zwischen Eigentümer dem operativen Management, um sicherzustellen, dass die Immobilie effizient geführt wird, in gutem Zustand bleibt und den geplanten Ertrag erwirtschaftet.

Im Fokus stehen die langfristige Sicherung und Steigerung des Immobilienwerts. Dazu gehören die Bewertung der Wirtschaftlichkeit, die Ableitung strategischer Ziele sowie die Planung von Modernisierungs- und Investitionsmaßnahmen unter Berücksichtigung der Marktentwicklung. Neben der strategischen Ebene beinhaltet die Aufgabe Controlling, Überwachung und Bewertung der operativen Kennzahlen wie Umsatz, GOP, Auslastung oder RevPAR. Regelmäßige Analysen stellen sicher, dass Budgets eingehalten, Standards umgesetzt und Prozesse effizient gestaltet werden. Dazu gehört auch die Beratung in Bereichen wie Personalstrategie, Vermarktung sowie die Umsetzung von Maßnahmen aus der Kostenoptimierung und Budgetplanung.

Ein professionelles Asset Management sorgt dafür, dass die Immobilie durch laufende Instandhaltung und rechtzeitige Erneuerungsmaßnahmen ihren Wert behält. Die Planung von Capex-Investitionen (Capital Expenditures) erfolgt unter Berücksichtigung von Dringlichkeit, Wirtschaftlichkeit und strategischem Nutzen. Gleichzeitig wird die Einhaltung aller relevanten gesetzlichen Auflagen und Sicherheitsstandards überwacht.

Ein wesentlicher Bestandteil ist die klare, transparente Kommunikation mit Eigentümern und Investoren. Regelmäßige Berichte liefern aktuelle Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung, zu Markttrends und zum Status laufender Projekte. Die Berichte beinhalten Kennzahlen, Analysen und konkrete Handlungsempfehlungen, um Entscheidungen auf einer fundierten Basis zu treffen.

Ein professionelles Asset Management verbindet strategische Weitsicht mit operativer Detailkenntnis. So wird nicht nur der laufende Betrieb optimiert, sondern auch die Grundlage für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg und langfristige Wertsteigerung geschaffen.

Evaluierung & Kontrolle von Pacht- und Managementverträgen

Klare Rahmenbedingungen für nachhaltigen Erfolg – Vertragswerke verstehen, Risiken minimieren, Erträge sichern
Pacht- und Managementverträge bilden die Grundlage vieler touristischer Betriebsformen, egal ob Hotel, Resort oder Freizeitanlage. Sie definieren die Zusammenarbeit zwischen Eigentümer und Betreiber, regeln finanzielle Verpflichtungen und verteilen Verantwortlichkeiten. Eine regelmäßige Evaluierung dieser Verträge ist entscheidend, um sicherzustellen, dass sie wirtschaftlich tragfähig, marktgerecht und zukunftsfähig sind.

Zu Beginn steht die vollständige Prüfung der Vertragsinhalte. Dazu zählen Höhe und Struktur der Zahlungen, Regelungen zu Investitionen (Capex) und laufender Instandhaltung, Berichts- und Controlling Pflichten, Laufzeiten sowie Kündigungsmodalitäten. Entscheidend ist, ob die Vereinbarungen noch zum aktuellen Marktumfeld, zur Ertragslage und zur strategischen Ausrichtung des Betriebs passen.

Miet- und Pachtmodelle
Üblich sind vor allem Fixpacht (jährlich festgelegter Betrag, bietet dem Eigentümer Planungssicherheit, verlagert das Risiko auf den Betreiber) und Umsatzpacht (prozentualer Anteil am Umsatz, teilt Chancen und Risiken, Einnahmen schwanken je nach Auslastung und Preisniveau, oft kombiniert mit Mindestpacht). Daneben gibt es hybride Modelle, die feste und variable Bestandteile kombinieren, um sowohl Sicherheit als auch Flexibilität zu gewährleisten.

Managementverträge
Beim Management-Modell  betreibt der Manager den Betrieb im Namen und auf Rechnungen, und damit auch auf Risiko des Eigentümers der Immobilie. Managementverträge beinhalten in der Regel eine Base Fee (fester Prozentsatz vom Umsatz, meist 2 – 4 %) sowie eine Incentive Fee (variabler Prozentsatz vom Nettobetriebsergebnis, meist  5 – 10 %). Diese Struktur soll Anreize schaffen, die operative Performance zu steigern. Wichtig ist, klare Definitionen der Bemessungsgrundlagen festzulegen, um Missverständnisse zu vermeiden.

Ein wesentlicher Bestandteil beim Asset-Management ist die Überwachung der vereinbarten Pflichten – von fristgerechten Zahlungen über die Einhaltung der budgetierten Zahlen, von Qualitätsstandards bis hin zur Umsetzung von Investitionsplänen. Regelmäßige Soll-Ist-Abgleiche und Audits helfen, Abweichungen frühzeitig zu erkennen und Aktionen zu vereinbaren.

Eine sorgfältige Evaluierung und Kontrolle von Pacht- und Managementverträgen sorgt dafür, dass die Interessen aller Parteien gewahrt bleiben, Risiken minimiert und Erträge gesichert werden. Sie ist ein wesentlicher Baustein für die nachhaltige wirtschaftliche Performance touristischer Immobilien.

Wirtschaftlichkeitsberechnungen für bestehende und neue Projekte

Fundierte Entscheidungsgrundlage für Investitionen – Projekte auf Erfolgspotenzial prüfen, bevor investiert wird
Eine professionelle Wirtschaftlichkeitsberechnung bzw. Machbarkeitsstudie (Feasibility Study) ist im Tourismus unverzichtbar, um Investitionsentscheidungen auf eine solide Basis zu stellen. Ob Neubau, Erweiterung, Sanierung oder Konzeptänderung – sie liefert Antworten auf die zentrale Frage –  ist das Vorhaben wirtschaftlich tragfähig und marktfähig?

Der Kern jeder Studie ist die objektive Beurteilung, ob ein Projekt am geplanten Standort unter den gegebenen Marktbedingungen erfolgreich betrieben werden kann. Dabei werden nicht nur finanzielle Aspekte, sondern auch Marktpotenzial, Wettbewerbssituation, Nachfrageprognosen und betriebliche Machbarkeit berücksichtigt. Eine fundierte Analyse schützt vor Fehlinvestitionen und schafft Sicherheit für Banken, Investoren und Betreiber.

Stakeholder und deren Anforderungen
Die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie sind für mehrere Anspruchsgruppen von zentraler Bedeutung. Investoren und Eigentümer erhalten damit eine fundierte Entscheidungsgrundlage, bevor Kapital langfristig gebunden wird. Banken und Finanzinstitute nutzen die belastbaren Zahlen, um über die Vergabe von Finanzierungen zu entscheiden. Betreiber und Managementgesellschaften setzen die Erkenntnisse für die strategische Ausrichtung und Personalplanung ein. Öffentliche Stellen und Fördergeber prüfen anhand der Studie die regionale Wertschöpfung sowie die Vereinbarkeit des Projekts mit bestehenden Entwicklungszielen.

Erlösherleitung – Grundlage jeder Finanzplanung
Vor der eigentlichen Finanzanalyse steht die Herleitung der künftigen Erlöse. Dabei werden Zimmerpreise, Auslastungsprognosen, F&B-Umsätze, Zusatzleistungen (Spa, Events, Freizeitangebote) und mögliche Nebenerlöse (Vermietungen, Provisionen, Partnerschaften) realistisch kalkuliert. Diese Annahmen basieren auf Vergangenheitsdaten, Marktanalysen, Benchmarks und Erfahrungswerten aus vergleichbaren Betrieben.

  • Typische Inhalte einer Feasibility-Studie im Tourismus
  • Projekt- und Zieldefinition
  • Markt- und Standortanalyse – Nachfragepotenzial, Zielgruppen, saisonale Schwankungen
  • Mitbewerberanalyse – Kapazitäten, Preisstrukturen, Angebotsprofil
  • Konzept- und Angebotsentwicklung: Positionierung, USP, Serviceumfang
  • Erlös-Herleitung auf Basis realistischer Markt- und Betriebsszenarien
  • Finanz- und Wirtschaftlichkeitsanalyse
  • Sensitivitäts- &Risikoanalyse
  • Handlungsempfehlungen

Mit über 35 Jahren Erfahrung in der Tourismus- und Hotelberatung fließt in jede Machbarkeitsstudie mein breites Praxiswissen ein. Das bedeutet, dass branchenspezifische Erfahrungswerte genutzt werden, um zu realistischen Auslastungsraten, marktfähigen Preisniveaus oder dem Einfluss von Trends wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und geänderten Gästebedürfnissen.

Vorteile einer professionellen Machbarkeitsstudie

  • Klare Entscheidungsgrundlage für Investoren, Banken und Betreiber
  • Minimierung von Investitionsrisiken
  • Optimale Ausrichtung von Konzept und Positionierung
  • Realistische Prognosen zu Wirtschaftlichkeit und Rentabilität

„Plans are nothing; planning is everything.“ – Dwight D. Eisenhower

Eine präzise Machbarkeitsstudie verbindet Markt- und Wettbewerbsanalyse mit finanzieller Kalkulation und strategischer Beratung. Sie sorgt dafür, dass Projekte nicht nur auf dem Papier gut aussehen, sondern auch langfristig wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden können.

Beratung für effizienten Einsatz von KI in Hotel- und Tourismusbetrieben

Innovation sicher und praxisnah umsetzen und Technologie als Wettbewerbsvorteil nutzen
Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Tourismusbranche in rasantem Tempo. Sie ermöglicht Automatisierung, datenbasierte Entscheidungen und personalisierte Gästebetreuung – vom ersten Kontakt bis zur Nachbetreuung. Damit diese Potenziale genutzt werden können, müssen Betriebe Chancen und Risiken kennen, die passenden Tools auswählen und ihr Team gezielt schulen.

Information & rechtliche Grundlagen
Der EU AI Act schafft erstmals verbindliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI in Europa. Für Unternehmen im Tourismus bedeutet das vor allem Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Datenschutz. Gäste müssen informiert werden, wenn KI ihr Erlebnis beeinflusst, und alle Systeme müssen DSGVO-konform betrieben werden. Zudem gilt es, Risikoklassen zu prüfen und gegebenenfalls zusätzliche Dokumentationspflichten zu erfüllen.

Chancen & Risiken im Überblick
KI kann Abläufe beschleunigen, Kosten reduzieren und das Gästeerlebnis verbessern. Beispiele sind personalisierte Angebote, dynamische Preisgestaltung oder automatisiertes Bewertungsmanagement. Risiken entstehen, wenn Systeme unzureichend konfiguriert, Daten falsch interpretiert oder gesetzliche Vorgaben missachtet werden.

Hotellerie- und tourismusspezifische Anwendungen

  • Service & Gästekommunikation – Chatbots, Übersetzungs-Tools, GPTs
  • Marketing & Vertrieb – KI-gestützte Zielgruppenanalysen, Kampagnenoptimierung, Content-Generierung
  • Revenue Management –  Dynamische Preissteuerung, Nachfrageprognosen, Kanaloptimierung
  • Qualitätsmanagement –  Automatisiertes Monitoring von Online-Bewertungen, Sentiment-Analysen
  • Nachhaltigkeit – Energie- und Ressourcenverbrauchsanalysen zur Effizienzsteigerung

Die Wahl der richtigen KI-Tools hängt von den Zielen, der Betriebsgröße und den verfügbaren Ressourcen ab. Bevorzugt werden Lösungen, die DSGVO-konform, leicht bedienbar und modular erweiterbar sind. Oft bietet sich eine Kombination aus spezialisierten Branchenlösungen und allgemein einsetzbaren KI-Systemen an.

KI-Kompetenz im Betrieb aufbauen

Technologie ist nur so gut wie die Menschen, die sie nutzen. Deshalb ist Schulung ein zentraler Erfolgsfaktor. Mitarbeitende sollten verstehen, wie KI funktioniert, welche Aufgaben sie übernehmen kann und wo menschliche Entscheidungen weiterhin unverzichtbar sind. Schulungsschwerpunkte können z. B. sein:

  • Grundlagen und Funktionsweise von KI
  • Datenschutz und AI-Act-Konformität
  • Passende Tool-Auswahl & Anwendungsszenarien im eigenen Betrieb
  • Interpretation von KI-gestützten Analysen und Empfehlungen
  • Tool- und Schulungsdokumentation

„Artificial intelligence is not a replacement for human intelligence, but a tool to amplify it.“ – Fei-Fei Li 

Eine fundierte KI-Beratung stellt sicher, dass Chancen genutzt, Risiken minimiert und gesetzliche Vorgaben eingehalten werden. So wird KI vom Schlagwort zu einem praxistauglichen Instrument, das Prozesse messbar optimiert, die Servicequalität steigert, die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg des Betriebs unterstützt.

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TR Tourism Results - Consulting & Coaching in Hospitality & Tourism Peter Fuernkranz
Peter Fürnkranz