Coaching & Changeprozesse

Coaching und Changeprozesse – Wandel gestalten, Chancen nutzen

Veränderung gehört zur Realität jedes touristischen Unternehmens – sei es ein Hotel, ein Gastronomiebetrieb, ein Resort oder eine touristische Organisation. Märkte ändern sich, Gästeerwartungen steigen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen verschärfen sich, neue Technologien wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung drängen in den Alltag. In solchen Situationen entscheidet nicht nur die betriebswirtschaftliche Kompetenz über Erfolg oder Misserfolg, sondern vor allem die Fähigkeit, Veränderung bewusst zu steuern und Menschen in diesem Prozess mitzunehmen.

Coaching und Change-Management bieten den Rahmen, um Unsicherheit in Klarheit zu verwandeln, Chancen zu erkennen und Betriebe zukunftsfähig aufzustellen. Oft geht es darum, Strukturen zu ordnen, Krisen zu bewältigen oder die Übergabe an die nächste Generation zu begleiten. Ebenso wichtig sind persönliche Themen, wie zum Beispiel Führungskräfte, die in schwierigen Situationen Orientierung brauchen, oder Teams, die durch Veränderungen verunsichert sind.

Ein professioneller Ansatz verbindet dabei zwei Ebenen, erstens die sachliche, betriebswirtschaftliche Ebene mit Zahlen, Fakten und Strategien, und zweitens die emotionale Ebene von Kommunikation, Vertrauen und Motivation. Erst wenn beides zusammenspielt, entfaltet Veränderung nachhaltige Wirkung.

Gemeinsam Lösungen finden – Ziele definieren, Probleme beleuchten, individuelle Wege erarbeiten und im Unternehmen umsetzen, damit nachhaltig die gewünschten Resultate entstehen. Mein Ziel als Berater ist es, Kunden zu helfen, die Lösungen für ihre Themen selbst zu erkennen und dann gemeinsam an der Verbesserung und Implementierung zu arbeiten. Dieser co-kreative Ansatz macht Veränderungen auch tragfähig, weil sie verstanden, mitgetragen und im Alltag gelebt werden.

Coaching im operativen Geschäft

Sicherheit und Klarheit im Tagesgeschäft

Wenn das Tagesgeschäft ins Stocken gerät – durch Überlastung, fehlende Führungskapazität oder unerwartete Herausforderungen – schafft gezieltes operatives Coaching schnell spürbare Entlastung.

Das Tagesgeschäft in Hotellerie und Tourismusbetrieben ist anspruchsvoll. Knappe Personalressourcen, steigende Gästebedürfnisse, komplexe Vertriebskanäle und hohe Kostendynamik führen oft dazu, dass Führungskräfte nur noch reagieren statt aktiv zu steuern. Operatives Coaching setzt genau hier an und schafft die notwendige Klarheit, damit das Geschäft wieder stabil und erfolgreich läuft.

Im Mittelpunkt steht die Entlastung der Verantwortlichen. Gemeinsam werden Prioritäten geordnet, Abläufe gestrafft und Verantwortlichkeiten klar definiert. Gerade in Phasen hoher Belastung helfen einfache Strukturen mehr als große Konzepte. Das kann bedeuten:

  • eine nachvollziehbare Dienst- und Einsatzplanung, die Personalressourcen effizient verteilt
  • eine transparente Kommunikation zwischen Abteilungen, um Missverständnisse zu vermeiden
  • klar definierte Standards für operative Bereiche als auch Back-Office
  • die gezielte Steuerung der wichtigsten Vertriebskanäle, um Auslastung und Preisniveau zu sichern

Der Coach übernimmt dabei die Rolle eines Sparringspartners – nicht als Besserwisser von außen, sondern als neutraler Begleiter, der den Blick für das Wesentliche schärft. Durch Feedback, Reflexion und praxisnahe Methoden lernen Führungskräfte, ihre Aufgaben effizienter zu strukturieren und wieder mehr Zeit für strategische und gästeorientierte Themen zu gewinnen.

Ein entscheidender Nutzen liegt darin, dass Prozesse nicht an einzelnen Personen hängen, sondern verlässlich dokumentiert und vom Team getragen werden. So wird verhindert, dass ein kurzfristiger Ausfall oder Wechsel im Management zu Chaos führt.

Coaching im Tagesgeschäft gibt Führungskräften und Teams das zurück, was im Alltag oft verloren geht – Sicherheit, Übersicht und Entscheidungsfähigkeit. Aus Überlastung wird Struktur, aus Unsicherheit Klarheit, und aus einem reaktiven Betrieb ein handlungsfähiges Unternehmen. Im Mittelpunkt steht, Prioritäten zu setzen, Strukturen zu schaffen und Führungskräften Sicherheit im Handeln zu geben.

Restrukturierung und Sanierung

Vertrauen zurückgewinnen, Zukunft sichern

In wirtschaftlich schwierigen Phasen reicht es nicht, nur an einzelnen Stellschrauben zu drehen. Betriebe im Tourismus – ob Hotels, Gastronomie oder Destinationen – benötigen dann eine umfassende Restrukturierung oder, wenn die Krise tiefer geht, ein klares Sanierungskonzept. Ziel ist es, die wirtschaftliche Stabilität wiederherzustellen und gleichzeitig Vertrauen bei Gästen, Mitarbeitern, Partnern und Kapitalgebern zu sichern.

Eine Restrukturierung beginnt mit einer systematischen Analyse der Ursachen. Oft geht es um Fragen wie:

  • Welche Umsatztreiber sind ins Stocken geraten?
  • Welche Kostenblöcke sind zu hoch oder nicht flexibel genug?
  • Welche Prozesse verursachen Ineffizienzen?

Daraus wird ein Maßnahmenpaket entwickelt, das kurzfristig die Liquidität absichert und mittelfristig die Rentabilität stärkt. Typische Ansätze reichen von Angebotsoptimierungen über Anpassungen in der Preis- und Konditionenpolitik bis hin zu Neuverhandlungen mit Lieferanten und Finanzierungspartnern.

Eine Sanierung geht einen Schritt weiter. Sie umfasst nicht nur die betriebswirtschaftliche Analyse, sondern auch einen detaillierten Maßnahmen- und Zeitplan. Dieser legt fest, wer im Unternehmen welche Aufgaben bis wann übernimmt, welche Prioritäten gelten und wie Fortschritte überwacht werden. Damit wird das Konzept nicht zum bloßen Zahlenwerk, sondern zum Orientierungsrahmen für alle Stakeholder, also Eigentümer, Mitarbeiter, Banken und Geschäftspartner.

Ein gutes Sanierungskonzept vereint dabei mehrere Bausteine in einem praxisnahen Rahmen:

  • Analyse der Ausgangslage und der Krisenursachen
  • Maßnahmenportfolio mit klaren Verantwortlichkeiten
  • Liquiditätsplanung mit kurz- und mittelfristigen Szenarien
  • Ergebnisplanung und Szenarioanalysen
  • Kommunikationsplan, der Transparenz schafft und Vertrauen zurückbringt

Der Mehrwert entsteht nicht allein aus den Zahlen, sondern aus der gemeinsamen Erarbeitung tragfähiger Lösungen. Erfahrungsgemäß gelingt eine Sanierung nur dann nachhaltig, wenn Mitarbeiter, Führungskräfte und externe Partner die Maßnahmen verstehen, akzeptieren und konsequent umsetzen.

„In the middle of every difficulty lies opportunity“ – Albert Einstein

So wird aus einer schwierigen Phase nicht nur eine Bewährungsprobe, sondern auch die Chance, Strukturen zu verschlanken, Prozesse zu modernisieren und den Betrieb auf eine stabilere Basis zu stellen.

Sanierungskonzepte

Orientierung in schwierigen Zeiten

Ein Betrieb in der Krise braucht nicht nur Zahlen und Tabellen, sondern vor allem Orientierung und einen klaren Fahrplan. Ein Sanierungskonzept erfüllt genau diese Aufgabe und zeigt auf, welche Schritte notwendig sind, wer sie übernimmt und in welchem Zeitrahmen sie umzusetzen sind. Damit wird aus Unsicherheit Struktur  und aus Ratlosigkeit Handlungsfähigkeit.

Der Aufbau eines tragfähigen Konzepts beginnt mit einer fundierten Analyse der Ausgangslage. Dazu gehören Umsatzentwicklung, Kostenstruktur, Liquidität, Vertragsanalyse und Organisation. Auf dieser Basis wird ein Maßnahmenpaket geschnürt, das Prioritäten klar definiert.

  • Welche Schritte müssen sofort erfolgen, um die Zahlungsfähigkeit zu sichern?
  • Welche Maßnahmen dienen dem mittelfristigen Wiederaufbau der Ertragskraft?
  • Welche strukturellen Anpassungen sichern die Zukunftsfähigkeit?

Ein wesentlicher Bestandteil jedes Sanierungskonzepts ist die Liquiditätsplanung. Sie zeigt, wie lange die vorhandenen Mittel reichen, welche Spielräume für Investitionen bestehen und an welchen Punkten externe Finanzierung oder Verhandlungen mit Banken erforderlich sind. Parallel dazu wird eine Ergebnisplanung mit Szenarien erstellt. Best-Case, Real-Case und Worst-Case verdeutlichen, wie sich unterschiedliche Entwicklungen auf die wirtschaftliche Lage auswirken. Genauso wichtig ist ein Kommunikationsplan. Mitarbeiter, Investoren und Partner müssen verstehen, warum bestimmte Schritte notwendig sind und welches Ziel damit verfolgt wird. Nur wenn alle Beteiligten eingebunden sind, entsteht Vertrauen  und Vertrauen ist die wichtigste Währung in Krisenzeiten.

Ein gutes Sanierungskonzept ist deshalb nicht nur ein Bericht für die Bank, sondern ein Instrument zur Steuerung und Motivation. Es gibt Eigentümern die Gewissheit, dass ihr Betrieb einen klaren Weg aus der Krise hat, es zeigt Mitarbeitern, dass ihre Arbeit Teil der Lösung ist, und es überzeugt Banken und Investoren, dass die Maßnahmen Hand und Fuß haben.

Aus einer scheinbar unüberschaubaren Krise entsteht so ein klarer Weg zurück zu Stabilität, Rentabilität und Zukunftsfähigkeit. Der Nutzen liegt in Orientierung, Verbindlichkeit und Tempo. Liquidität wird geschützt, Margen werden gezielt verbessert, Komplexität wird abgebaut. Gleichzeitig entsteht psychologischer Rückenwind, weil kleine Erfolge sichtbar gemacht werden und damit Motivation entstehen kann.

Change Management

Menschen mitnehmen, Entscheidungen wirksam machen

Veränderungen wie neue Gästebedürfnisse, veränderte Märkte, steigende Kosten, technologische Innovationen gehören im Tourismus zum Alltag. Doch während strategische Konzepte oft auf dem Papier überzeugend wirken, scheitert die Umsetzung häufig daran, dass Menschen nicht ausreichend mitgenommen werden. Change Management sorgt dafür, dass Veränderungen nicht nur beschlossen, sondern auch gelebt werden.

Im Zentrum steht ein klares Zielbild. Wohin soll die Reise gehen, was ist das gewünschte Ergebnis der Veränderung? Dieses Ziel muss offen kommuniziert werden, damit Mitarbeiter, Führungskräfte, Eigentümer und Partner nachvollziehen können, warum Anpassungen notwendig sind. Nur so entsteht Verständnis statt Widerstand.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Einbindung der Führungskräfte. Sie sind Multiplikatoren und geben Orientierung im Alltag. Wenn sie selbst hinter den Veränderungen stehen und diese authentisch vorleben, folgen auch die Teams. Wichtig hier ist, ein enger Austausch und die Möglichkeit, Unsicherheiten in einem vertraulichen Rahmen zu reflektieren. Coaching schafft dafür die passende Plattform.

Change-Management ist kein starres Konzept, sondern ein dynamischer Prozess. Fortschritte werden sichtbar gemacht, kleine Erfolge gefeiert und Rückschläge ehrlich analysiert. So bleibt die Motivation erhalten und die Veränderung wird Schritt für Schritt Teil des täglichen Handelns.

Zentrale Elemente sind:

  • Ein klares Zielbild – Wohin geht die Reise?
  • Offene Kommunikation – Warum ist Veränderung notwendig, was ändert sich für wen?
  • Einbindung der Führungskräfte – Multiplikatoren, die Orientierung geben
  • Qualifizierung der Teams – durch gezielte Trainings
  • Messbarkeit der Fortschritte – kleine Erfolge sichtbar machen

Gerade im Tourismus wirkt sich jede Veränderung nicht nur nach innen, sondern auch nach außen aus. Gäste erleben unmittelbar, ob Abläufe reibungslos funktionieren, ob ein neues Serviceangebot stimmig ist und ob die Unternehmenskultur authentisch wirkt. Deshalb müssen Kommunikations- und Umsetzungsprozesse so gestaltet werden, dass sie für Gäste genauso nachvollziehbar sind wie für Mitarbeiter.

„It is not the strongest of the species that survive, nor the most intelligent, but the one most responsive to change.“ – Charles Darwin

Das Ergebnis eines erfolgreichen Change-Managements ist ein Betrieb, der nicht in Strukturen verharrt, sondern flexibel, anpassungsfähig und zukunftsfähig bleibt. Mitarbeiter fühlen sich eingebunden und motiviert, Führungskräfte gewinnen Klarheit und Orientierung, und Gäste erleben ein Angebot, das stimmig und zeitgemäß ist. Veränderung wird so nicht zur Bedrohung, sondern zur Chance, den Betrieb wirtschaftlich und kulturell zu stärken.

Individuelles Business-Coaching und Change Management für Hotellerie und Tourismus.

Trouble-Shooting

Schnelle Hilfe in akuten Situationen

Manchmal bleibt keine Zeit für lange Analysen oder umfassende Konzepte. Wenn ein Betrieb plötzlich in eine akute Krise gerät, sind schnelle Entscheidungen und pragmatische Lösungen gefragt. Trouble-Shooting bedeutet, innerhalb kürzester Zeit Strukturen zu stabilisieren und den Betrieb wieder handlungsfähig zu machen.

Typische Auslöser sind ein unerwarteter Nachfrageeinbruch, negative Online-Bewertungen, Personalengpässe in Schlüsselpositionen oder Qualitätsmängel, die das Gästeerlebnis unmittelbar beeinträchtigen. Solche Situationen bedrohen nicht nur Umsatz und Auslastung, sondern vor allem das Vertrauen der Gäste und die Motivation der Mitarbeiter.

Ein professioneller Ansatz im Trouble-Shooting folgt einem klaren Muster. Zuerst geht es um die Stabilisierung – Sofortmaßnahmen, die verhindern, dass sich die Situation weiter verschlechtert – etwa durch eine kurzfristige Personalumverteilung, eine direkte Reaktion auf Gästebeschwerden oder eine gezielte Rabattaktion zur Auslastungssicherung. Danach folgt die Ursachenanalyse, also die die Suche nach der eigentlichen Schwachstelle, die die Krise ausgelöst hat. Erst auf dieser Basis wird ein kurzfristiger Maßnahmenplan entwickelt, der klare Ziele für die nächsten 30, 60 oder 90 Tage definiert.

Im Tourismus ist diese Vorgehensweise besonders wichtig, da Gäste Probleme unmittelbar erleben und über digitale Kanäle sofort weiterverbreiten. Deshalb gehört zur schnellen Stabilisierung auch ein aktives Kommunikationsmanagement. Das heißt konkret – Kritik ernst nehmen, transparente Antworten geben und gleichzeitig zeigen, dass Lösungen bereits umgesetzt werden.

„The only real mistake is the one from which we learn nothing.“ – Henry Ford

Trouble-Shooting ist kein Ersatz für langfristige Strategie, sondern ein Instrument, um in Krisenmomenten die Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen. Ziel ist, die Situation zu beruhigen, Vertrauen zurückzugewinnen und den Betrieb wieder auf Kurs zu bringen. Für Eigentümer und Führungskräfte bedeutet es, die Kontrolle über die Situation wiederzuerlangen. Für Mitarbeiter schafft es Orientierung und Sicherheit. Und für Gäste ist es das sichtbare Signal, dass der Betrieb professionell mit Herausforderungen umgeht.

Restrukturierung und Fusion

Integration mit Fingerspitzengefühl

Wenn sich Strukturen in einem Betrieb oder einer Unternehmensgruppe verändern, geht es selten nur um Zahlen und Verträge. Restrukturierungen und Fusionen sind tiefgreifende Prozesse, die Abläufe, Menschen, Kulturen und oft auch die Marktposition betreffen. Sie bieten Chancen auf Synergien und Wachstum, bergen aber auch Risiken von Unsicherheit, Reibungsverlusten und Kulturbrüchen.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einem klaren Integrationsplan, der alle relevanten Bereiche berücksichtigt. Von der Harmonisierung von Systemen und Prozessen über die Anpassung von Organisationsstrukturen bis hin zu einem einheitlichen Markt- und Markenauftritt. Wichtig ist, dass dieser Plan nicht nur von oben kommt, sondern gemeinsam mit Führungskräften und Teams erarbeitet wird, denn nur dann ist er auch tragfähig.

Besonders heikel ist der Bereich der Unternehmenskultur. Zwei Betriebe können ähnliche Angebote haben, aber eine völlig unterschiedliche Kultur. Ein erfolgreiches Change-Management sorgt dafür, dass Stärken beider Seiten bewahrt werden und gleichzeitig eine neue gemeinsame Kultur entsteht, die für Mitarbeiter und Gäste stimmig ist.

Auch nach außen muss eine Fusion oder Restrukturierung gut kommuniziert werden. Gäste und Geschäftspartner erwarten Kontinuität, Zuverlässigkeit und Qualität. Das erfordert transparente Kommunikation und Sicherheit, während die Veränderungen im Hintergrund umgesetzt werden.

„Culture eats strategy for breakfast.“ – Peter F. Drucker

Richtig umgesetzt, führt eine Restrukturierung oder Fusion nicht nur zu Einsparungen und Effizienzgewinnen, sondern auch zu einer stärkeren Marktposition, klareren Prozessen und höherer Motivation im Team. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten von Anfang an eingebunden sind und spüren, dass sie Teil der Lösung sind. Dann wird aus einem potenziell schwierigen Prozess ein erfolgreicher Schritt in die Zukunft.

Coaching in schwierigen Situationen

Sparring für Führungskräfte

Gerade in Krisen- und Veränderungsphasen stehen Führungskräfte im Tourismus unter besonderem Druck. Entscheidungen müssen schnell getroffen, Konflikte gelöst und Teams motiviert werden – während gleichzeitig Eigentümer, Investoren und Gäste hohe Erwartungen stellen. In solchen Momenten ist ein Coach der Sparringspartner, der hilft, Klarheit zu gewinnen, Prioritäten zu setzen und belastbare Entscheidungen vorzubereiten.

Ein zentrales Element des Coachings ist die Reflexion im geschützten Raum. Führungskräfte können offen über Unsicherheiten sprechen, verschiedene Handlungsoptionen durchspielen und sich Rückmeldung holen, ohne gleich Konsequenzen im Team oder im Betrieb befürchten zu müssen. Das stärkt das Selbstvertrauen und erleichtert den Umgang mit schwierigen Situationen. Typische Themen sind der Umgang mit Druck und Unsicherheit, die Kommunikation in Konfliktsituationen, das Steuern von Veränderungsprozessen oder die Stärkung persönlicher Resilienz. Gerade in inhabergeführten Betrieben, wo die Rollen von Unternehmer und Privatperson oft eng verbunden sind, hilft Coaching, Abstand zu gewinnen und strategischer zu handeln.

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ – Henry Ford

Durch lösungsorientiertes Coaching entwickeln Führungskräfte ein klareres Bild ihrer Rolle, treffen Entscheidungen fundierter und kommunizieren überzeugender. Sie gewinnen die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen Ruhe auszustrahlen und ihr Team mitzunehmen. Für den Betrieb bringt das Stabilität und Orientierung, selbst wenn äußere Umstände unsicher bleiben.

Interim Management

Verantwortung auf Zeit bei Veränderungen und in schwierigen Phasen

Es gibt Situationen, in denen ein Betrieb temporär ohne verlässliche Führung dasteht – etwa durch Krankheit, unerwartete Kündigungen, Eigentümerwechsel oder während einer Übergabephase. Gerade in der Hotellerie und im Tourismus, wo tägliche Abläufe reibungslos funktionieren müssen, kann eine solche Lücke rasch zu Qualitätsverlusten, Umsatzeinbrüchen oder Demotivation im Team führen.

Interim Management bietet hier eine professionelle Lösung. Für einen klar definierten Zeitraum übernehme ich als erfahrener Manager die operative Verantwortung, stabilisiere die Organisation und sorge dafür, dass Gäste, Mitarbeiter und Partner weiterhin Vertrauen haben. Anders als in der klassischen Beratung gestaltet ein Interim Manager aktiv den Alltag mit, trifft Entscheidungen und trägt Verantwortung.

Die Einsatzbereiche sind vielfältig. Oft geht es darum, den Betrieb in einer kritischen Phase stabil zu halten, während parallel die Nachfolge geregelt oder ein neuer Manager gesucht wird. In anderen Fällen übernimmt ein Interim Manager die Leitung in einer Restrukturierungs- oder Sanierungsphase, wo schnelle Entscheidungen und konsequente Umsetzung gefragt sind. Auch bei Betriebsübergaben oder Fusionen schafft Interim Management Kontinuität, bis die neue Struktur eingespielt ist.

Wesentlich ist, dass dabei nicht nur Prozesse am Laufen gehalten werden, sondern auch Mitarbeiter Orientierung und Motivation erfahren. Ein Interim Manager bringt eine neutrale Sicht von außen mit, kann Blockaden lösen, Konflikte moderieren und gleichzeitig den wirtschaftlichen Fokus wahren.

„Leadership is not about being in charge. It is about taking care of those in your charge.“ – Simon Sinek

Für Eigentümer und Investoren bedeutet Interim Management vor allem Sicherheit. Der Betrieb bleibt handlungsfähig, Entscheidungen werden professionell getroffen, und die Übergangszeit wird genutzt, um strategisch die nächsten Schritte vorzubereiten. So wird eine Phase der Unsicherheit zur Chance, gestärkt in die Zukunft zu gehen.

Begleitung bei der Unternehmensnachfolge

Zukunftsfähigkeit sichern

Die Übergabe eines Betriebs an die nächste Generation oder an neue Eigentümer gehört zu den wichtigsten und zugleich schwierigsten Phasen in der Geschichte eines Unternehmens. Besonders in der Hotellerie und im Tourismus, wo Betriebe oft seit Jahrzehnten in Familienverbund geführt werden, ist die Nachfolge nicht nur eine wirtschaftliche Entscheidung, sondern auch eine Frage von Emotion, Identität und Vertrauen.

Eine gelungene Nachfolge erfordert, dass alle wesentlichen Fragen frühzeitig geklärt werden:

  • Wer übernimmt die Verantwortung?
  • Wie werden Eigentum, Management und operative Leitung geregelt?
  • Welche Rolle spielen die bisherigen Eigentümer in der Übergangsphase?
  • Wie sieht das Zukunftsbild des Betriebes aus und wird es von allen Stakeholdern mitgetragen?

Nur wenn Ziele, Rollen und Verantwortlichkeiten klar definiert sind, lassen sich Konflikte vermeiden und der Betrieb in eine stabile Zukunft führen. Coaching und externe Begleitung helfen, Spannungen zu entschärfen und den Prozess sachlich und lösungsorientiert zu gestalten. Gerade wenn unterschiedliche Generationen oder mehrere Gesellschafter beteiligt sind, ist ein neutraler Blick von außen wichtig und wertvoll. Dieser sorgt dafür, dass Diskussionen konstruktiv bleiben und Entscheidungen im Sinne der langfristigen Stabilität getroffen werden.

Neben der internen Nachfolge stellt sich häufig auch die Frage nach Alternativen, wie Vermietung, Verpachtung oder Verkauf. Diese Optionen müssen objektiv geprüft werden – auf Basis von Cashflow, Investitionsbedarf und Marktperspektiven. So wird vermieden, dass Entscheidungen allein aus emotionalen Motiven heraus getroffen werden.

„Succession is not about leaving something behind. It’s about ensuring what you built can continue to thrive.“ 

Erfolgsfaktoren für eine gelungene Unternehmensnachfolge

  • Frühzeitige Planung der Übergabe, um Optionen offen zu halten
  • Klare Kommunikation und Einbindung aller relevanten Stakeholder (Familie, Mitarbeiter, Partner, Banken)
  • Gemeinsam mit Eigentümer und Nachfolger eine Vision für die Zukunft erarbeiten
  • Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten langfristig definieren
  • Neben Zahlen, Fakten und Verträgen auch emotionale Aspekte wie Erwartungen, Beziehungen und Werte berücksichtigen
  • Externe Beratung mit neutrale Moderation verhindert Konflikte und sorgt für objektive Entscheidungsgrundlagen

Die professionelle Begleitung einer Unternehmensnachfolge schafft Klarheit, reduziert Konflikte und sichert die Zukunftsfähigkeit des Betriebs. Coaching hilft, Spannungen zu entschärfen, offene Fragen zu klären und die Nachfolge so zu gestalten, dass der Betrieb stabil bleibt und seine Zukunft gesichert ist. Für Eigentümer bedeutet sie Sicherheit, dass das Lebenswerk in guten Händen bleibt. Für Nachfolger schafft sie eine solide Grundlage, auf der sie das Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln können. Und für Mitarbeiter und Gäste bedeutet sie Stabilität und Vertrauen – zwei zentrale Werte in einer Branche, die von Beständigkeit und Beziehungen lebt.

Externe Optionen prüfen

Vermietung, Verpachtung, Managementvertrag, Verkauf

Nicht immer ist eine interne Unternehmensnachfolge möglich oder sinnvoll. In solchen Fällen gilt es, externe Optionen sorgfältig zu prüfen. Ob Vermietung, Verpachtung, ein Managementvertrag oder der vollständige Verkauf – jede Variante hat Chancen und Risiken, die sowohl wirtschaftlich als auch emotional abgewogen werden müssen.

Bei einer Vermietung oder Verpachtung bleibt der Eigentümer im Besitz der Immobilie, während ein Dritter den operativen Betrieb übernimmt. Hier wird eine Pacht vereinbart, die entweder als Fixpacht (konstante Einnahmen, höheres Risiko beim Pächter) oder als Umsatzpacht (prozentual am Umsatz, Risikoaufteilung zwischen Eigentümer und Betreiber) ausgestaltet sein kann. Häufig werden auch hybride Modelle eingesetzt, die eine Mindestpacht mit einer umsatzabhängigen Komponente kombinieren, um Planbarkeit und Flexibilität zu verbinden.

Ein Managementvertrag bietet Eigentümern die Möglichkeit, den Betrieb von einer professionellen Hotel- oder Tourismusmanagementgesellschaft führen zu lassen. Die Vergütung erfolgt meist über eine feste Grundgebühr plus erfolgsabhängige Komponenten (Management Fee). So profitiert der Eigentümer vom Know-how des Betreibers, trägt aber weiterhin das wirtschaftliche Risiko.

Der Verkauf schließlich ist der endgültige Ausstieg. Diese Option erfordert eine besonders sorgfältige Bewertung des Unternehmenswerts, eine klare Vorbereitung der Zahlen und eine transparente Kommunikation mit potenziellen Käufern. Für viele Eigentümer ist dies ein schwerer Schritt, da damit nicht nur das Geschäft, sondern oft auch ein Teil der persönlichen Lebensgeschichte übergeben wird.

Untersucht werden:

  • aktuelle Ertragslage und Investitionsbedarf
  • vertragliche Modelle (Fixpacht, Umsatzpacht, hybride Varianten, Managementverträge)
  • Cashflow und Renditeperspektiven
  • Marktinteresse und langfristige strategische Optionen

„Every exit is an entry somewhere else.“ – Tom Stoppard

Die professionelle Evaluierung dieser Modelle stellt sicher, dass Entscheidungen nicht aus dem Bauch heraus getroffen werden, sondern auf einer fundierten Analyse von Rendite, Cashflow, Investitionsbedarf und Marktperspektiven beruhen. Für Eigentümer bedeutet dies Klarheit und Sicherheit, für Investoren Transparenz und für den Betrieb selbst eine Lösung, die seine Zukunftsfähigkeit gewährleistet.

Coaching & Change als Erfolgsfaktor

Veränderung ist im Tourismus keine Ausnahme, sondern Normalität. Doch wie sie gestaltet wird, entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Coaching und Change Management geben Betrieben die Fähigkeit, Herausforderungen in Chancen zu verwandeln, Menschen mitzunehmen und Strukturen zu schaffen, die tragen.

Das Ergebnis: ein Betrieb, der stabiler, zukunftsfähiger und wirtschaftlich erfolgreicher ist – und ein Team, das mit Überzeugung und Energie in die Zukunft geht.

Sanierung, Change, Nachfolge oder Exit-Optionen sind sensible Themen. Tragfähige Lösungen entstehen, wenn alle relevanten Stakeholder frühzeitig eingebunden werden und Verantwortung teilen. Das gelingt mit klaren Formaten. Kick-off-Workshops für Ziele, Rollen und Spielregeln. Entscheider-Boards mit fester Taktung und dokumentierten Beschlüssen. Beteiligungsworkshops mit Führung und Schlüsselrollen, um Optionen zu bewerten und Auswirkungen auf den Alltag sichtbar zu machen. Ein offener Kommunikationsplan nach innen und außen, damit aus Gerüchten Fakten werden. Ein Entscheidungs- und Maßnahmenlogbuch, das Fortschritt, Verantwortung und Termine transparent hält. Monitoring mit Augenmaß, das Wirkung belegt, ohne das Team zu belasten. So entsteht ein Klima, in dem man sich zuhört, gemeinsam entscheidet und gemeinsam trägt.

Veränderung gemeinsam erfolgreich gestalten

Gut gesteuerte Veränderung entsteht aus der Kombination von Klarheit in den Zahlen, Einfachheit in den Prozessen und Respekt im Umgang miteinander. Sie wird gemeinsam mit allen relevanten Stakeholdern erarbeitet und von ihnen getragen. Coaching und Changeprozesse schaffen dafür den Rahmen, in dem Richtungsentscheidungen verstanden, umgesetzt und im Alltag verankert werden. Das Ergebnis ist ein Betrieb, der stabiler und zukunftsfähiger agiert, mit motivierten Teams, klaren Prioritäten und messbar besserer Ertragskraft. Weniger Reibung, mehr Wirkung, mehr Freude am Erfolg.

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Peter Fürnkranz